Zwischenstand
Die These war: eine Website ist ein Standpunkt, kein Profil. Die Diskussion hat gezeigt dass der Standpunkt allein nicht reicht. Er muss sprechen und er muss gepflegt werden.
Statisch reicht
Mara will etwas Lebendiges. Stimmt, aber niemand braucht wirklich etwas Dynamisches. Natürlich brauchen wir Live-Buchungsmaschinen für den Urlaub oder Echtzeit-Finanzdaten. Aber wir sprechen hier von normalen Webseiten. Niemand sagt dass wir nicht einmal pro Stunde ein Update machen. Statisch ist kein Problem, ungepflegt schon.
Links als Gespräche
Jonas beschreibt was das Web mal war. Seiten die aufeinander reagieren, direkt, ohne Plattform dazwischen. Die Technik war genau so konzipiert. In einer Zeit wo manuelle Verifizierung, menschliche Verifizierung es nahezu unmöglich machten mitzuhalten. Warum nicht zurückholen? Wie würde das heute aussehen? Welche Vorteile und Nachteile hätte das?
Der holistische State
Tom denkt in APIs und strukturierten Daten. Aber eine Website ist mehr als ein Server der antwortet. Sie ist ein gesamter holistischer State. Du willst deine Website für dich arbeiten lassen, aber sie soll auch Meinung und Gedanken für andere sein. Unsere Meinungen und Stimmungen formen die nächste Generation. Nur leben wir in der Generation der Maschinen. Manuelle, händische Kuratierung hat einen anderen Preis und anderen Zweck als bloße binäre Entscheidungen.
Das Recht zu vergessen
Lenas automatisches Aufräumen erinnert an die Theorie des Vergessen-Dürfens. Und die Strukturen existieren bereits. Schema.org, RSS, Sitemaps, robots.txt, humans.txt, llms.txt, security.txt. Da ist schon ein Ansatz. Die Frage ist nicht ob wir die Werkzeuge haben. Die Frage ist ob wir sie ernst nehmen.